Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien (GDP) e.V.

Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien ist ein Zusammenschluss von Planetarien, deren Mitarbeitern, sowie Planetariums-interessierten Personen vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus anderen Ländern, mit dem Ziel die Interessen der Planetarien im deutschsprachigen Raum zu fördern. Die Gesellschaft wurde im Mai 2011 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt.

Die GDP bietet ihren Mitgliedern ein Netzwerk zum Austausch von Ideen und zur Förderung gemeinsamer Projekte. Sie steht dazu allen Interessierten offen. Die Zusammenarbeit innerhalb der GDP erfolgt im Rahmen regelmäßiger Tagungen und in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen.

Die GDP richtet die Jahrestagung der deutschsprachigen Planetarien aus, und vertritt die deutschsprachigen Planetarien im internationalen Planetariumsverband „International Planetarium Society (IPS)“.

Vorgeschichte der GDP

Eine Interessensvertretung der Planetarien existierte bis 2011 nur informell: Der „Rat deutscher Planetarien“ war damals die einzige Vertretung der deutschsprachigen Planetarien – ein unverbindlicher Zusammenschluss nur der größeren, hauptamtlich betriebenen Planetarien.

Zudem wurde jedes Jahr eine Tagung namens „Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Planetarien (AdP)“ von jährlich wechselnden Planetarien ausgerichtet.

Mit der Gründung der GDP wurde diese informelle Zusammenarbeit auf ein neues, belastbares und rechtsfähiges Fundament gestellt. Dies soll vor allem die Koordination gemeinsamer Projekte fördern, sowie die Vertretung der Planetarien nach außen gegenüber gemeinsamen Partnern.

Der Öffentlichkeit gegenüber will die GDP dazu beitragen, über die Planetarien zu informieren und auf deren Angebote hinzuweisen. Stärken möchte die GDP insbesondere die Wahrnehmung der Planetarien als Kultureinrichtungen.